Lanzarote und die Feuerberge

Lanzarote ist die jüngste Vulkaninsel, die mit über 300 Vulkankegeln besetzt ist und durch
die ursprüngliche Landschaft den Eindruck vermittelt als wäre sie erst kürzlich entstanden.
Zwar ist Lanzarote auch ein typisches Touristenziel, doch das dieses schöne Fleckchen Erde mehr zu
bieten hat, erkennt man, wenn man diese karge Inselschönheit selbst erkundet.
Sie ist bekannt für die bizarren Lavaformationen, Gesteine und Landschaften, die in allen
Farben der Natur leuchten. Von roten, gelben und grünen Farbspielen der Vulkankegel bis zu
schwarzen Basaltformationen reicht die Farbpalette. Ein fast schon absolutes Muss eines jeden
Besuchers der Insel ist der
Timanfaya National Park.
Er liegt im Süd-Westen der Insel und gilt als Highlight der Sehenswürdigkeiten auf Lanzarote.
Mit rund 795 km² ist Lanzarote die viertgrösste Kanareninsel. Im Gegensatz zu Teneriffa,
Gran Canaria und Fuerteventura, ist sie jedoch wesentlich kleiner.
Viel pfanzliches Grün darf man jedoch nicht erwarten. Lanzarote ist von der jüngsten
vulkanischen Entstehung im Bereich der kanarischen Inseln geprägt.

Zur Wildheit und Schönheit trägt auch der Antlantik bei, der mit hohen Wellen weite Teile
des tiefschwarzen Basaltstrandes umspült. Mit etwas Glück findet man auch hier Einschlüsse
von Olivien im Basaltgestein. Die Olivien-Einschlüsse gleichen einer Druse und bilden sich als
erstes Begleitmineral, wenn die heiße Lava erkaltet bzw. auskristalisiert. In vielen Läden der Insel,
werden diese grünen Mineralien zu Schmuck und Souvenierartikel verarbeitet. Sich selber auf die
Suche zu begeben macht jedoch viel mehr Spaß.
Alle Aufnahmen habe ich mit meiner Nikon Digitalkamera im Herbst 2005 auf Lanzarote
aufgenommen. Wenn man den Mauszeiger über die obigen Bilder fährt, werden die Aufnahmen automatisch
zur besseren Ansicht vergrößert. Ein Klick auf das Bild öffnet ein separates Ansichtsfenster
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