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Die größten Vulkanausbrüche

Der Pinatubo im Jahre 1991 1991, Pinatubo, Philippinen:
Am 15. Juni 1991 brach der Pinatubo auf der Insel Luzon nach einer Ruhepause von mehr als 600 Jahren aus. Durch seinen Ausbruch entstand eine riesige Schlammlawine, die im Umkreis von mehr als 40 Kilometern Häuser und Felder unter sich begrub. Leider verloren hierdurch 400 Menschen ihr Leben. Mehr als 20 Millionen Tonnen Asche und Schwefel schleuderte der Berg in die Stratosphäre. Als Folge davon sank die globale Durchschnitts- temperatur um einige zehntel Grad Celsius.

Nevado del Ruiz in Kolumbien 1985, Nevado del Ruiz, Kolumbien:
Auch als der schneebedeckte Vulkan Nevado del Ruiz am 13. November ausbrach, bildete sich eine riesige Schlammlawine. Sie raste den Berghang hinunter und erreichte zwei Stunden später die 72 Kilometer entfernte Stadt Armero. Wieder eine traurige Tragödie, den unter der zwei bis fünf Meter dicken Schlammschicht starben diesmal fast 30.000 Menschen.

Mount Saint Helen am 19. Mai 1980 1980, Mount Saint Helen, USA:
Trotz Überwachung war die Stärke der Eruption des Mount Saint Helen am 18. Mai nicht vorherzusehen, denn ein Erdbeben löste einen Hangrutsch an der Nordseite des Vulkans aus. Dabei rutschte der gesamte nördliche Berggipfel hangabwärts. Der Gipfel des Mount St. Helens lag vor dem Ausbruch auf 2950 m ü. NN. Heute liegt die Höhe des Mount St. Helens bei 2549 m ü. NN. Die Druckentlastung führte zu zahlreichen Explosionen. Eine Schuttlawine aus Gestein, Asche und Eis raste mit hoher Geschwindigkeit zu Tal und walzte mehrere hundert Kilometer Land platt. 60 Menschen starben. Das Bild zeigt den Vulkan wie er ein Tag nach dem Ausbruch am 19. Mai 1980 aussah.

1902 Mount Pelée, Martinique:
Nach einer Ruhephase von 200 Jahren stieß der Mount Pelée am Morgen des 8. Mai eine gigantische Glutwolke aus. Sie erreichte wenig später die Stadt Saint-Pierre. Fast 30.000 Menschen mussten qualvoll ersticken.

Eine Darstellung des Krakatau aus dem frühen 19. Jahrhundert 1883, Krakatau, Indonesien:
Die Explosion des Inselvulkans Krakatau am 26. und 27. August war bis nach Australien zu hören. Die Eruptionssäulen erreichten teilweise eine Höhe von über 80 Kilometer. Die Erschütterungen lösten eine 15 Meter hohe Welle aus, die die Nachbarinseln Sumatra und Java überflutete. 36.000 Menschen starben.

Der Tambora in Indonesien 1815, Tambora, Indonesien:
Einer der größten Vulkanausbrüche der Geschichte. 12.000 Menschen kamen im Stein- und Ascheregen ums Leben. Die starke Verwüstung des Landes löste eine Hungersnot aus, die 54.000 Einwohner von Sumbava und Lombok das Leben kostete. Da der Vulkan Schwefeldioxid bis in die Stratosphäre ausstieß, kühlte sich das Weltklima in den folgenden Jahren um zwei bis drei Grad Celsius ab. Wahrscheinlich war der Tambora-Ausbruch auch dafür verantwortlich, dass es 1816 keinen Sommer in den USA, Kanada und Europa gab.

Der Vulkan Unzen in Japan 1792, Unzen, Japan:
Heftige Erdbeben waren die Vorboten des katastrophalen Ausbruches im 18. Jahrhundert. Ein weiteres Beben nach der Eruption führte dazu, dass Teile eines Lavadoms auseinander brachen und den Berg hinunterrasten. Die Erschütterungen lösten eine Flutwelle aus, in der 15.000 Menschen umkamen. Danach gab der Unzen fast 200 Jahre lang Ruhe. Erst Ende der 80er-Jahre wurde er wieder aktiv. Am 3. Juni 1991 kamen bei einem heftigen Glutwolkenausstoß 40 Menschen ums Leben, darunter auch einige Vulkanologen. Bis 1993 dauerte die aktive Phase des Unzen.

Der Vesuv und Neapel 79 nach Christus, Vesuv, Italien:
Am Morgen des 24. August brach der Vesuv mit einer gewaltigen Explosion aus, die den Gipfel regelrecht wegsprengte. Neben Lava, Asche und Gestein stieß der Berg eine riesige Gaswolke aus, die den Himmel verdunkelte. Die römischen Städte Pompeji und Herculaneum mit ihrem kulturellen Reichtum wurden unter einer über fünf Meter dicken Ascheschicht begraben. Insgesamt kamen fast 4000 Menschen zu Tode.

Quelle Bildmaterial: Die oben gezeigten Bilder stammen alle aus der freien Enzyklopädie WIKIPEDIA. Das Fotomaterial wurde dort u.a. als Public Domain bezeichnet und unter der
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